Wer die ersten 15 Sekunden des Videos ohne epileptischen Anfall übersteht, wird mit einer Hard-Rock-Hymne auf das wohl häufigste und verhassteste Kundenfeedback belohnt.  Ein „Must-Have“ für die Playlist der nächsten Firmenfeier.

Kunde: „Brauche ein Fernsehkabel.“
Ich: „Benötigen Sie es für eine Videoverbindung oder für die Antenne?“
Kunde: „Sie sind doch der Fachmann, sagen Sie es mir!“
Ich: “Wie lang soll es denn sein?“
Kunde: „Na, einmal um die Ecke rum bis zur Couch!“
Ich: „Ich müsste schon wissen, wie lang Sie es genau brauchen.“
Kunde: „Na, für immer!“

Kunde: „Das Foto ist ganz okay geworden, mehr aber auch nicht.“
Ich: „Sollen wir etwas verändern oder retuschieren?“
Kunde: „Nein, nein, passt schon. Aber zufrieden bin ich nicht.“
Ich: „Das tut mir Leid. Sollen wir ein neues Shooting vereinbaren? Kostenlos natürlich.“
Kunde: „Nein, nein, passt schon. Ich wollte eigentlich nur meckern.“

Anders kann man so manches Kunden-Briefing einfach nicht erklären. Dafür muss es irgendwo eine App geben.
Der Briefing-Generator aus der Hölle

Kunde: „Warum sind wir eigentlich noch auf Facebook? Ich dachte, dieses ‚Social Media‘ war die Kampagne von letztem Monat?“

Kunde: „Was klopft denn da so laut?“
Ich: „Das ist Ihr Schnitzel, das da geklopft wird.“
Kunde: „Das stört mich, das möchte ich nicht hören!“
Ich: „Es geht leider nicht leiser, unsere Schnitzel werden immer frisch geklopft.“
Kunde: „Also hören Sie mal, ich habe schon auf der ganzen Welt Schnitzel gegessen und musste nie hören, wie es geklopft wird!“

Ich: „Wann ist denn der ungefähre Durchführungszeitraum des Projekts?“
Kunde: „Zum 6. Quartal 2013.“

Kunde: „Den Entwurf brauche ich heute noch!“
Ich: „Das wird leider nicht funktionieren.“
Kunde: „Ich muss das heute aber haben!“
Ich: „Das ist zu umfangreich, um es heute noch fertigzustellen.“
Kunde: „Lassen Sie sich was einfallen! Schließt zwei Mäuse an und arbeitet zu mehreren dran!“

Kunde: „Wie groß ist denn der DIN-A4-Briefbogen? Ist das nicht zu klein?“
Ich: „Das ist ein Standardformat, ich kann nicht empfehlen, daran etwas zu ändern.“
Kunde: „Ich denke, das ist zu klein. Vielleicht nehmen wir besser A5.“
Ich: „A5 ist kleiner als A4.“
Kunde: „Dann nehmen Sie eben ein großes DIN-A5-Blatt.“
Ich: „Wären 210 Millimeter mal 297 Millimeter ok?“
Kunde: „Perfekt!“

Kunde: „Ich weiß, Sie haben mit der Sache eigentlich überhaupt nichts zu tun, aber da ich momentan niemand anderen erreiche, kotze ich mich jetzt bei Ihnen aus.“